Unser olympischer Tag …

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Start zum Biathlonfinale
Steffen Uhlich

… begann mit einer schneereichen Überraschung. Über Nacht kamen 15 cm Neuschnee hinzu. Dadurch
mussten wir den Rodelhang für unseren olympischen Wettbewerb wieder neu
präparieren. Alle stampften und glätteten den Schnee mit allen Mitteln. So
wurde eine olympiataugliche Rinne erzeugt. Los ging es. Jetzt leider bei
Schneeregen. Erst wurde der Einsitzerwettbewerb ausgetragen. Dabei wurden
Rodelwettbewerbgravierende Mängel bei der Schlittenbeherrschung sichtbar. Lenken war der große
Schwachpunkt. Die holprige und anspruchsvolle Strecke wurde trotzdem von allen
gemeistert. Die Besatzungen des Doppelsitzerwettbewerbes wurden vorher
ausgelost. Immer ein Mädchen und ein Junge mussten gemeinsam auf einen
Schlitten. Nach anfänglichen Zögerungen wurde es ein lustiger Wettbewerb. Die
Zeiten waren viel schneller als vorher. Völlig durchnässt gingen wir wieder in
die Jugendherberge.

Nach der Mittagspause stand der Biathlonwettbewerb auf dem Programm. Erst mussten alle in die Vorläufe. Nicht überall gewannen die eigentlich Schnellsten. Der Kurs hatte so
seine Tücken. Vor allem beim „Schießen“ trafen einige nicht das Ziel und mussten in die Strafrunde. Einige Stürze waren zu beklagen. Nach ein paar Tränen konnten schließlich alle wieder lachen und feuerten kräftig an. Den Abschluss bildeten die Finals in den einzelnen Altersgruppen. Und als Höhepunkt wurde ein Superfinale den besten Mädchen und Jungen ausgetragen. Hier mussten die vier Lea, Gina, Jonathan und Alexander je ein Stehend- und Liegendschießen Eric siegte bei den kleinen JungenJonathan und Lea am "Schießstand"absolvieren. Lautstark wurden alle angefeuert. Natürlich Mädchen gegen Jungen.
Am Ende siegte Jonathan vor Lea.

Bis zum Abendbrot nutzten wir die Zeit Ordnung in unser Chaos zu bringen. Kofferpacken und Müllentsorgung
war angesagt. Einige fanden Sachen wieder, die sie die gesamte Woche gesucht
hatten!

Heute steht noch unser Abschluss-Nacht-Fackel-Rodeln auf dem Plan. Wir freuen uns schon darauf. Die
Nachtruhe: auf unbestimmte Zeit verschoben …